21.10.2020

Die Brille aus Bohnen im Test.

Ist sie wirklich unzerstörbar? Eine Brille aus Rizinus-Bohnen. Nicht verrückt genug? Draufsetzen, freier Fall, vom Auto überfahren - es gibt kaum etwas, das sie nicht überlebt. 

Die Bohnen-Brille - das macht sie so besonders:

Brillenträger kennen es: Die Sehhilfe fällt auf den Boden, man sitzt aus Versehen drauf oder verbiegt sie anderweitig. Schon wieder was kaputt. Und täglich grüßt der Optiker!

Die Firma Rolf aus Österreich hat auch nachhaltige Brillen aus Rizinus-Bohnen im Sortiment - ganz ohne Schrauben, biegsam und extrem robust.

Aber ist sie wirklich unkaputtbar? Galileo-Reporter Matthias tritt drauf, macht einen Knoten in den Bügel, lässt sie aus 114 Metern von der Brücke fallen und überrollt sie sogar mit dem Auto.

Das Ergebnis: Die Brille hat alles überlebt - und hängte ihre Konkurrenten aus Titan und Kunststoff im Test locker ab. Das Experiment siehst du oben im Clip.

„Unser großes Ziel ist Nachhaltigkeit und eine lokale Produktion. Wir waren auf der Suche nach einem nachhaltigen Rohstoff, der gleichzeitig bessere Ergebnisse ermöglicht, als herkömmlicher Kunststoff auf Erdölbasis. Wir wollten beweisen, dass Nachhaltigkeit keinen Qualitätsverlust bedeuten muss, sondern einen Mehrwert bieten kann.“ 

Roland und Bernhard Wolf experimentieren schon lange mit ungewöhnlichen Materialien und stellen Brillen-Gestelle aus Holz, Horn und sogar Schiefer her. Und jetzt verwenden sie die Bohne des Rizinus-Baums. 

 

zum Galileo Online Clip